IG BCE Neujahrsempfang 2019

Gewerkschaft 4.0?

Am 08.Februar 2019 hat der IG BCE-Bezirk Kelheim-Zwiesel zum Neujahrsempfang nach Straubing geladen. Neben Betriebsräten, Vertrauensleuten, ehrenamtlichen Bezirksvorständen und Ehrengästen waren alle Kolleginnen und Kollegen ins Hotel Asam eingeladen, die in 2018 erfolgreich Mitglieder geworben haben.

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Bezirksleiter Markus Hautmann stellte einleitend fest, dass der Bezirk Kelheim-Zwiesel dank vieler aktiver WerberInnen auch im Jahr 2018 effektiv Mitglieder gewinnen konnte und damit nunmehr neun Jahre in Folge gewachsen ist. Auch die Gewinnung neuer Auszubildender verlief im letzten Jahr sehr erfolgreich, was die Quote eingetretener Auszubildender von über 80 % eindrucksvoll belegt. „Mit der Kraft einer starken Gewerkschaft mit vielen Mitgliedern haben wir die Möglichkeit, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern“, so Hautmann.

Nach den launigen Grußworten des DGB-Regionsgeschäftsführers Niederbayern, Andreas Schmal, und der 3. Bürgermeisterin von Straubing, Maria Stelzl, freute man sich auf die Festrede der IG BCE-Landesbezirksleiterin Beate Rohrig. Die neue Landesbezirksleiterin spannte den Bogen ihrer Ansprache von der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert – vor rund 125 Jahren wurden die Vorläuferorganisationen der IG BCE gegründet – bis zu den Herausforderungen der Zukunft. Sie stellte die Frage in den Raum, ob die fortschreitende Digitalisierung, die auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet wird und insofern zum Begriff „Industrie 4.0“ führte, auch einer „Gewerkschaft 4.0“ bedürfe. Die IG BCE wird im November einen bundesweiten „Zukunftskongress“ durchführen um gemeinsam mit Mitgliedern aus allen Bereichen Bedarfe und Handlungsoptionen zu besprechen.

Nach den Reden gab es Gelegenheit sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und den Abend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

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